taz und SPON verglichen
Nach einem Hinweis von da]v[ax hab ich mal ein diff Tool hergenommen um beide Artikel zu vergleichen:
rot= taz, http://taz.de/Offizielles-Wahlergebnis-in-gypten/!86087/
grün= SPON, http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,810539,00.html
Bei der ersten freien Parlamentswahl in Ägypten haben die Islamisten auf ganzer Linie gesiegt. Sie erhieltennach dem amtlichenlaut amtlichem Endergebnis 70,4 Prozent der 498Mandate, wie die ägyptische Zeitung Al-Shorouk am Freitagabend auf ihrer Webseite berichtete. Die Politik in Ägypten wird sich damit künftig noch stärker am Islam orientieren. Es wird außerdem erwartet, dass Ägypten einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen wird als zu Zeiten des im Februar 2011 gestürzten Langzeitmachthabers Husni Mubarak. Die erste Parlamentssitzung ist am Montag geplant. GroßerMandate. Großer Wahlsiegeristsind die Partei der Muslimbruderschaft sowie ihre Bündnispartner, die 45,7 Prozent der Stimmen erringen konnten. Diese Parteien bezeichnen sich selbst als "moderat islamisch". Allerdings wünschen sie eine noch stärkere Rolle der Religion im Staat als beispielsweise die tunesische Islamisten-Partei Ennahda.FürFür die größte Überraschung sorgte dieradikal-islamischeradikalislamische Partei des Lichts("Hizb("Hisb al-Nur"). Diese landete auf dem zweiten Platz und sicherte sich gemeinsam mit anderen kleineren Parteien aus dem Lager der sogenannten Salafisten 24,6 Prozent der Sitze.Erste Parlamentssitzung am MontagSchon vor Bekanntgabe des endgültigen Resultats hatte die Muslimbruderschaft ihren Anspruch auf das Amt des Parlamentspräsidenten angemeldet.
Die traditionsreiche liberale Wafd-Partei belegt demnach mit 8,4 Prozent den dritten Platz, gefolgt von der neuen liberalen Ägyptischen Allianz mit 6,6 Prozent. Die sogenannte Revolutionsjugend, die im vergangenen Jahr mit Massenprotesten den Sturz von Präsident Husni Mubarak herbeigeführt hatte, ist in dem neuen Parlament kaum vertreten. Die Politik in Ägypten wird sich damit künftig noch stärker am Islam orientieren. Es wird außerdem erwartet, dass Ägypten einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen wird als zu Zeiten des im Februar 2011 gestürzten Langzeitmachthabers Husni Mubarak. Bei der Wahl, die in drei Etappen stattfand und sich vom 28. November bis zum 18. Januar hinzog, waren insgesamt 498 Sitze zu vergeben. Weitere zehn Mandate darf der Oberste Militärrat verteilen, der nach dem Sturz von Mubarak die Macht übernommen hatte. Unter Mubarak waren diese Plätze traditionell an Frauen und Angehörige der christlichen Minderheit vergeben worden. Parlament soll am Montag erstmals tagen Die erste Parlamentssitzung ist für den kommenden Montag geplant. Dann steht die Wahl des Parlamentspräsidenten an. Es wird erwartet, dass der Generalsekretär der Partei der Muslimbrüder, Saad al-Katatni, gewählt wird. Seine beiden Stellvertreter werden wahrscheinlich ein Mitglied der Wafd-Partei und ein Mitglied der Partei des Lichts.BisBis zum Sommer sollen die Ägypter außerdem noch die Abgeordneten der ZweitenKammer (Schura-Rat)Kammer, dem Schura-Rat, wählen. Dann soll unter Mitwirkung des Parlaments eine neue Verfassung formuliert und dem Volk zum Referendum vorgelegt werden.ImFür Junisteht dannist die Präsidentschaftswahlan.geplant. Am 25. Januar jährt sich der Aufstand des Volkes gegen den ehemaligen Diktator Mubarak zum ersten Mal. Für das Jubiläum werden massive Demonstrationen in der Hauptstadt erwartet. Ägyptens Militärrat will Proteste jedoch schon im Vorfeld unterbinden. Der Vorsitzende des Rates, Feldmarschall Hussein Tantawi, warnte, sein Land stehe "schweren Gefahren" gegenüber, denen die Armee jedoch entschlossen begegnen werde. Das Militär werde nicht zulassen, dass Ägypten "in Brand gesetzt" werde, erklärte er. "Die Streitkräfte sind das Rückgrat, das Ägypten schützt. Dieses Rückgrat soll angegriffen werden. Das werden wir nicht zulassen."
Umgang mit den (neuen) Medien als Informationsquelle und Informationssender
Abseits von der ewigen Diskusion und dem andauernden Schlagabtausch zwischen ‘echten Journalisten’ und den Bloggern (oder generischer: Internetpublizisten), entsteht im gleichen Maße wie das Vertrauen in die klassischen Massenmedien abnimmt eine neue, alternative Medienlandschaft. Mit dieser Verschiebung ist zumindest in einer Übergangsphase ein Vertrauensvakuum verbunden, das es zu benennen gilt.
Angenommen ich bin der Ansicht das die Zeitung XY mir manipulierte Meinungen präsentiert, suche ich nach anderen Quellen aus denen ich mir meinen Informationsbedarf decken möchte. Im ersten Versuch bemühe ich da eine einfache Google-Stichwort-Suche. Stehe dann aber vor einem für mich völlig unüberschaubaren Angebot an (nach Googles Meinung für mich! relevanten) Meinungen. Die Frage ist dann, wie finde ich in diesem riesigen Pool an Meinungen die heraus, an denen ich mein Weltbild ausrichten kann. Das abgegriffene Schlagwort ist da ‘Medienkompetenz’. Da versteht wohl jeder ein wenig Anderes drunter, ich verweise da mal einfach aufhttp://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz an dieser Stelle.
Der Punkt der mir in dem Zusammenhang mit EDJ wichtig ist: Genauso wie die ARD, die taz, der erfolgreiche Youtuber oder Blogger bin ich nicht nur Konsument von Informationen. Ich bin im Zweifelsfall im Internet genauso sichtbar mit den von mir verbreiteten Ansichten, wie die genannten klassischen Sender. Bin also selbst vom Medienkonsumenten zum Medienanbieter geworden bzw. bin beides gleichzeitig. Plakativ lässt sich das durch mein Hobby des Livestreamens beschreiben, lässt sich aber auch auf von mir verbreitete Links zu Webseiten, Videos oder Blogartikel herunter brechen.
Bei den Streams bin ich die Schere, die bewust oder unbewust ein von mir manipuliertes Abbild transportiert. Ich filme was mir als relavant erscheint, mache Kameraschwenks und lasse von Selbstmordgedanken sprechende Personen aus meinen Youtubevideos heraus. Basierend auf meinem Weltbild, was im schlechtesten Fall halt ein falsches ist.
Beim Link zu einem taz Artikel, den ich auf Facebook oder Twitter verbreite, bin ich ein Multiplikator. Ich wende also meinen Filter automatisch auf Basis meiner Weltanschauung an und verbreite nur Sachen die in mein Weltbild passen oder mir als für mich (oder den Livestream) relavant erscheint.
Im Endeffekt führe ich an der Stelle genau die Funktion für mich im Kleinen aus, für das Journalisten einmal ‘erfunden’ wurden. Das Aufbereiten und Einordnen der Geschehnisse. Mit dem Unterschied, das ein ‘echter’ Journalist über bessere Werkzeuge verfügt den eigenen Filter zu formen bzw. mehr Zeit hat ihn genauer an zu wenden. Da ergibt sich dann ein Qualität- und Quantitätsproblem für mich.
Basierend auf meiner automatischen Funktion als Sender ergibt sich für mich das Problem, das ich mit jedem fremden oder eigenem Inhalt den ich verlinke oder verbreite mir (relativ) sicher sein muss, das er korrekt ist. Plakatives Beispiel: Wenn die BILD schreibt, das ein Erfinder aus Katzen Benzin machen kann (http://www.bildblog.de/791/von-katzen-und-dummen-menschen/) … OMG … dann muss ich mich fragen ob es Sinn macht, den Artikel überhaupt zu erwähnen. Mir mag der Artikel als offensichtlicher Unfug erscheinen; Derjenige, dem ich den Link an die Pinwand bei Facebook gepostet habe, verfügt aber leider noch nicht über die Kompetenz, es als klaren Fall von BILD Lüge zu erkennen. Unterm Strich hab ich somit die Neuigkeit, das E10 der schlechtere Biokraftstoff ist :D , weiter gegeben und verbreitet.
Lange Rede kurzer Sinn: Es kommt heute nicht mehr nur darauf an, aus welchen Quellen ich mich informiere oder wie seriös diese sind. Es ist zusätzlich wichtig zu wissen, das Andere mich ebenso wie das heutejournal als Quelle ansehen könnten und ich im Wissen darum eine Verantwortung übernehme, die sich nicht mehr viel von den Ansprüchen an einen klassischen Journalisten unterscheiden. Aber natürlich alles in einem kleinerem Rahmen.
Hinweiß: der Text war ursprünglich ein Kommentar auf EDJ HH: "Distanzierung – Vernetzung – Bündnis – Freundschaft"
Sternstunde Philosophie vom 19.06.2011: Stéphane Hessel – Der 94jährige französische Diplomat und Autor im Gespräch
Beispiel einer Webhoster-Support-Anfrage wie man sie sich wünscht
Hallo Rico,
> Kurze Frage: Unter https://uberspace.de/dashboard/mail hab ich unten 2
> IMAP Konten. Von 'info@' würde ich gerne die Weiterleitung auf
> 'blablub@web.de' deaktivieren. Wenn ich es über das dortige
> Formular versuche... nach dem Löschen, speichern und neu laden der
> Seite ist die Weiterleitung noch eingetragen.
In der Tat: Da hast du einen Bug gefunden - die entsprechende Funktion
springt nur dann an, wenn es mindestens ein Weiterleitungsziel gibt,
ansonsten wird die Änderung von Weiterleitungen ignoriert (sozusagen
"leer = keine Änderung").
Ich habe das eben geändert - jetzt sollte es auch im Webinterface gehen.
> Dazu finde ich nach Anleitung der Wiki keine entsprechende qmail-Datei
> in der es eingetragen ist.
Richtig; es handelt sich bei "info" um ein virtuelles Postfach, das
mittels vmailmgr verwaltet wird. Das heißt, dass auch die
Weiterleitungsziele von vmailmgr verwaltet werden. Du siehst das in der
Ausgabe von "listvdomain" (die vmailmgr-Übersicht über deine virtuellen
Postfächer; das ist auch die Basis für die entsprechende Liste im
Webinterface):
[foo@localhost ~]$ listvdomain
User Mailbox Aliases
foo Yes 0815@web.de
bar Yes 4711@koeln.de
Du kannst mit dem Befehl "vchforwards" arbeiten. Hier wäre das konkret:
[foo@localhost ~]$ vchforwards info
Du kannst hinter dem Namen des virtuellen Postfachs dann beliebige
Weiterleitungsziele angeben. Gibst du keine an, so wie hier im Beispiel,
werden die ggf. bestehenden Weiterleitungsziele entfernt.
Wenn du noch Unterstützung brauchst, sag einfach Bescheid!
Viele Grüße in den hohen Norden,
J.
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Und weil sie sogar immer kompetent auf Twitter sind und mir ihr Preismodell und die SSH Konsole gefällt.
https://uberspace.de
http://twitter.com/#!/ubernauten
YouTube – Impressionen aus Hamburg: Hafencity am 3.7.2011
YouTube - Impressionen aus Hamburg: Hafencity am 3.7.2011.
Rundfahrt durch die Hafencity in Hamburg
eine kleine Rundfahrt durch die sich im Bau befindliche Hafencity in Hamburg am 20.4.2011 ca zwischen 18:00 und 19:00.
Alle Grundstücke die zu sehen sind (auch das Gelände am Anfang) wird bebaut werden, incl. zweier Haltestellen einer extra neu gebuddelten UBahn-Linie die auch erhebliche Strecken unter der 'alten Innenstadt' durch Tunnel führt. Kurz zu sehen ist dazu die Elbphilharmonie.
Ein Paradies für Immobilienhaie und Spekulanten. Und eine der grössten Steuerfallen der letzten Jahre und Ausdruck von stadtplanerischer Gigantonomie.
Details zur Bebauung gibt es hier: http://www.hafencity.com/de/medien/plaene-karten.html
(das Wabern des Videos kommt wohl daher das mein Netbook mit 1280x720 hart an seiner Grenze ist)
Hafencity Hamburg Rundfahrt from 3c5x9 on Vimeo.